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Transportbedingungen

Allgemeine Vertragsbedingungen für den lufttransport von Passagieren und Gepäck.

1.
Begriffsbestimmungen
  • "Ticket" steht für den Buchungscode und ggf. auch den Gepäckschein, der vom oder im Namen der Fluggesellschaft ausgestellt wird und seinem Eigentümer bzw. dem Passagier das Recht gibt, vom Abflugs- zum Zielflughafen zu reisen, und zwar unter den darin sowie in den vorliegenden allgemeinen Transportbedingungen enthaltenen Geschäftsbedingungen.
  • "Anschlussticket" bezieht sich auf ein Ticket, das aus zwei oder mehr Segmenten besteht, d. h., für jedes Segment wird ein Ticket ausgestellt und gemeinsam stellen sie einen einzigen Beförderungsvertrag dar. Falls es nicht erforderlich ist, eine Differenzierung festzulegen, umfass der Begriff Ticket in den Allgemeinen Bedingungen auch das Anschlussticket.
  • Die Begriffe „Allgemeine Transportbedingungen“ oder „Bedingungen“ beziehen sich auf die vorliegenden allgemeinen Bedingungen des Luftbeförderungsvertrags von Passagieren und Gepäck.
  • „Montrealer Übereinkommen“ bezieht sich auf das Übereinkommen zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften über die Beförderung im internationalen Luftverkehr, das am 28. Mai 1999 in Montreal unterzeichnet wurde.
  • „Zwischenlandung“ steht für diejenigen Flughäfen im Rahmen der Route des Passagiers, die nicht dem auf dem Ticket angegebenen Abflug- und Zielflughafen entsprechen bzw. die in den Zeitplänen als programmierte Orte für Zwischenlandungen auf der Route angegeben sind.
  • „Passagier“ jeder Inhaber eines Tickets, mit Ausnahme der Mitglieder des jeweils zuständigen Bordpersonals.
  • „Punkt-zu-Punkt-Verbindung“ bezieht sich auf einen Flug, der aus einem einzigen Segment besteht, also für den auf der Route keine Zwischenlandung programmiert ist.
  • „Verordnung 261/2004“ bezieht sich auf die Verordnung (EG) 261/2004 des Europäischen Parlaments und Rates vom 11. Februar 2004, mit der eine gemeinsame Regelung für Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Fluggäste im Fall der Nichtbeförderung und bei Annullierung oder großer Verspätung von Flügen festgelegt wird.
  • „Verordnung 2027/97“ bezieht sich auf die Verordnung (EG) 2027/97 des Rates vom 9. Oktober 1997, über die Haftung von Luftfahrtunternehmen für die Luftbeförderung von Passagieren und deren Gepäck, geändert durch die Verordnung (EG) 889/2002 des Europäischen Parlaments und Rates vom 13. Mai 2002.
  • „Segment“ Strecke zwischen einem Start und einer darauffolgenden Landung.
  • „Fluggesellschaft“ oder „Vueling“ bezieht sich auf Vueling Airlines, S.A., eine Gesellschaft mit Sitz in El Prat de Llobregat (Barcelona), Parque de Negocios Mas Blau II, Pla de l'Estany, 5 und mit spanischer USt.-IdNr. (NIF) A-63422141, mit der Betriebslizenz Nummer 060.
  • Verordnung (EU) 185/2010 der Kommission vom 4. März 2010 zur Festlegung von detaillierten Maßnahmen für die Durchführung der gemeinsamen Grundstandards in der Luftsicherheit.
2.
Zweck und gültige Bestimmungen
  • Zweck der vorliegenden allgemeinen Beförderungsbedingungen ist es, die Bestimmungen zu regeln, nach welchen VUELING den Fluggast und sein Gepäck zu dem auf dem Ticket festgelegten Ziel befördert und ggf. andere Dienstleistungen im Zusammenhang mit dieser Luftbeförderung erbringt.
  • Jede durchgeführte Beförderung und sonstige von der Fluggesellschaft erbrachte Dienstleistungen unterliegen den folgenden Vorschriften (die «gültigen Vorschriften»): (i) die Bedingungen, die auf dem Ticket angegeben sind; (ii) der angewandte Tarif und dessen Bedingungen; (iii) den Bestimmungen, die in den vorliegenden Allgemeinen Transportbedingungen angegeben sind; (iv) die individuellen und besonderen Bedingungen, die ggf. für eine Passagiergruppe oder für einen oder mehrere von diesen jeweils einzeln gültig sind; und (v) die Vorschriften, die zum bewussten Zeitpunkt jeweils anzuwenden sind. Die allgemeinen Bedingungen stehen dem Fluggast auf der Website der Fluggesellschaft (www.vueling.com) zur Verfügung. Desgleichen kann am Firmensitz von VUELING eine Kopie beantragt werden.
  • Keine der vorliegenden Transportbedingungen annulliert irgendein unabkömmliches Recht, das die gültige Gesetzgebung dem Fluggast zuspricht.
  • Wenn der Passagier sein Ticket mithilfe oder über einen Dritten gekauft hat, ist dieser derjenige, der dem Passagier eine Kopie der vorliegenden Allgemeinen Bedingungen auszuhändigen und dem Passagier alle Eventualitäten im Zusammenhang mit seinem Flug mitzuteilen hat, es sei denn – in diesem letzteren Fall – in der Buchung ist die E-Mail-Adresse des Passagiers angegeben. VUELING haftet auf keinen Fall für die Folgen, die für den Passagier entstehen, wenn der Dritte, über den die Buchung erfolgt ist, seine im vorliegenden Abschnitt angegebenen Pflichten nicht erfüllt.
3.
Ticket
    • 3.1
      Allgemeine Geschäftsbedingungen

Das Ticket ist ausschließlich für den Flug gültig, der darauf angegeben ist, und für den Fluggast, der darauf als Passagier angegeben ist. Das Ticket ist nicht übertragbar und kann nicht an Dritte veräußert werden.

Das Ticket enthält zudem einen Hinweis auf die Allgemeinen Transportbedingungen und andere Informationen, die VUELING als unerlässlich erachtet.

    • 3.2
      Anschlussticket

Der gebuchte Beförderungsservice enthält die auf dem Anschlussticket angegebene Route, vom Abflughafen über die vorgesehenen Zwischenlandungen bis zum Flughafen der Enddestination und unterliegt den entsprechenden Dienstleistungsgebühren.

Das Anschlussticket verliert seine Gültigkeit, wenn nicht alle darauf angegebenen Segmente vollständig genutzt werden.

Die Möglichkeit, dass der Fluggast einen oder mehrere Abschnitte von sich aus storniert, ist absolut ausgeschlossen, außer im Falle des Excellence-Tarifs.

4.
Preise
    • 4.1
      Allgemein

Der Ticketpreis schließt nur die Beförderung vom Abflughafen bis zum Zielflughafen ein, mit den programmierten Zwischenlandungen im Falle eines Anschlusstickets. Der Preis für das Ticket bzw. das Anschlussticket schließt weder die Beförderung zu Land zwischen Flughäfen noch zwischen den Flughäfen und/oder den Terminals des Zielflughafens ein.

Die Preise der Tickets von VUELING sind dynamisch und abhängig vom Kommerzialisierungskanal.

    • 4.2
      Steuern und Gebühren
    • Die Preise von VUELING beinhalten immer die MwSt., die Kraftstoffzuschläge – sofern sie anfallen – und die von der jeweiligen Flughafenbehörde festgelegten Gebühren. Über sonstige Gebühren für zusätzlich gewünschte Serviceleistungen wird ausdrücklich informiert. Der Passagier muss sie vor dem Zahlvorgang akzeptieren. Die Gebühren und Steuern unterliegen Entscheidungen, die nicht von der Fluggesellschaft abhängig und ständigen Änderungen und Überarbeitungen unterzogen sind, die auch nach dem Kauf des Tickets erfolgen können. Wenn nach dem Kauf des Tickets, aber vor Antritt des Fluges eine Gebühr oder Steuer erhöht wurde und Vueling beschließt, den Preis anzupassen und die Erhöhung auf den Passagier zu übertragen, kann dieser entweder (i) den Unterschied zu dem im Augenblick des Kaufes angegebenen Preis bezahlen, indem er VUELING ausdrücklich autorisiert, die Erhöhung von derselben Karte, mit der das Ticket oder das Anschlussticket bezahlt wurde, wenn dies die Zahlungsform war, abzubuchen bzw. dieser Karte den Unterschied gutzuschreiben oder (ii) den Transportvertrag kündigen. Auf jeden Fall kann VUELING die Buchungen jener Passagiere stornieren, die sich nicht ausdrücklich für eine der von der Fluggesellschaft angebotenen Optionen entschieden und den Differenzbetrag für die Gebühren nicht vor dem Flug beglichen haben.
  • 4.3
    Währung
  • Preis und zusätzliche Dienstleistungen sind in EUR zu bezahlen.
  • VUELING kann jedoch nach eigenem Ermessen auch andere Währungen akzeptieren. In diesem Fall ist das Unternehmen autorisiert, den Wechselkurs unter Berücksichtigung des Preises dieser Währung auf den internationalen Märkten und - gegebenenfalls - anderer zusätzlicher objektiver Kriterien wie Bearbeitungsgebühren festzulegen.

  • 4.4
    Nichtbenutzung des Tickets
  • Mit Ausnahme der Bestimmungen in den vorliegenden Bedingungen ergibt sich keinerlei Verpflichtung für die Fluggesellschaft, den Ticketpreis einschließlich Kraftstoffzuschlag, Bearbeitungsgebühren, Steuern oder jedes anderen vom Passagier für den gebuchten Flug entrichteten Betrags, zurückzuzahlen, wenn der Passagier das Ticket nicht im entsprechenden Moment benutzt. Davon ausgenommen ist die Rückzahlung des vom Passagier für Flughafen- und Sicherheitsgebühren entrichteten Betrages, wenn diese vom Passagier beantragt wurde. Von diesem Betrag sind 15€ pro Buchung für Bearbeitungsgebühren abzuziehen.

  • 4.5
    Ausnahmefälle

Angesichts eines außergewöhnlichen Umstandes, der es dem Passagier unmöglich macht, die Beförderung in Anspruch zu nehmen, muss dieser dem Kundenservice von Vueling die entsprechenden Ansprüche und eine Kopie irgendeines Nachweises (z. B. Sterbeurkunde im Todesfall von Eltern, Kindern, Ehe- oder Lebenspartner) schriftlich oder durch Ausfüllen eines online-Formulars zukommen lassen.

Nach Eingang eines solchen Anspruches wird Vueling in solchen außergewöhnlichen Umständen für jeden einzelnen Fall die Ausgabe eines Guthabens, einer Rückzahlung oder Tickettausches bewerten.

Konkret werden als Bescheinigung für einen chirurgischen Eingriff oder Todesfall eines Familienangehörigen AUSSCHLIESSLICH ÄRZTLICHE Atteste bzw. Todesscheine akzeptiert, die innerhalb von 7 Werktagen ab demselben Tag vorgelegt werden müssen, an dem der Vorfall eingetreten ist. Anträge, die außerhalb dieser Frist eingehen, außer aufgrund von höherer Gewalt, werden nicht berücksichtigt. Auf jeden Fall muss VUELING telefonisch vor Abflug des betreffenden Fluges informiert werden.

Wir empfehlen den Passagieren, eine geeignete Reiseversicherung abzuschließen, die derartige Umstände abdeckt.

  • 4.6
    Kostenlose oder reduzierte Tickets, die nicht direkt oder indirekt für das Publikum verfügbar sind

Fluggäste, die kostenlos oder mit einem Ticket zu reduziertem Preis, das nicht direkt oder indirekt dem Publikum zur Verfügung steht, genießen nicht die Rechte, die in der Verordnung 261/2004 vom 11. Februar 2004 für die restlichen Passagiere vorgesehen sind. Desgleichen müssen sie jederzeit den Grund dafür nachweisen können, warum ihr Ticket kostenlos oder reduziert ist.

  • 4.7
    Ausstellung einer Rechnung

VUELING stellt den Fluggästen eine Rechnung aus, wenn sie dies ausdrücklich per Internet oder Telefon beantragen.

  • 4.8
    Andere

Bei Zahlung mit der Karte Visa Vueling oder Debitkarte werden keine zusätzlichen Bearbeitungsgebühren berechnet. Wenn die Zahlung mit irgendeiner anderen Karte oder einem anderen Zahlungsmittel erfolgt, wird ein Aufpreis berechnet, auf den von VUELING vor Abschluss des Buchungsprozesses hingewiesen wird. VUELING haftet nicht für zusätzliche Gebühren, die von der Stelle berechnet werden, die dem Passagier das konkrete Zahlungsmittel zur Verfügung stellt.

5.
Besondere Ermäßigungen für kinderreiche Familien und Personen mit Wohnsitz auf den Inseln/ in Ceuta
            • 5.1
              Ermäßigung Einwohner der Inseln/von Ceuta
              • Spanische Staatsbürger sowie Bürger der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, der Unterzeichnerstaaten der Vereinbarung über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz, sowie deren Familienmitglieder aus Drittländern, die eine permanente Aufenthaltserlaubnis besitzen, ebenso wie Staatsbürger aus Drittländern mit langfristiger Aufenthaltserlaubnis haben das Recht auf Preisermäßigungen bei den regulären Dienstleistungen der Passagierflugbeförderung, wenn sie sich als Einwohner der Autonomen Regionen der Kanarischen und Balearischen Inseln sowie von Ceuta und Melilla ausweisen können.
              • Der Prozentsatz des Preisnachlasses für Flüge zwischen den Autonomen Regionen der Kanarischen, der Balearischen Inseln und der Städte Ceuta und Melilla und dem Rest des spanischen Territoriums sowie für Reisen zwischen den Inseln beträgt 50 Prozent des zu ermäßigenden Tarifs für jeden direkten Hinflug oder Hin- und Rückflug.
              • In diesem Sinne wird als direkter Hinflug derjenige bezeichnet, der vom Flughafen oder Heliport des Abflugortes auf den Inseln, Ceuta oder Melilla zu einem Zielflughafen auf spanischem Territorium und umgekehrt geht, der ein anderer als der Abflugort ist, mit oder ohne Zwischenlandung, solange diese nicht länger als 12 Stunden dauern, es sei denn, diese längere Dauer ergibt sich aufgrund von technischen Serviceerfordernissen oder höherer Gewalt. Die Passagiere mit Wohnsitz in Ceuta und Melilla erhalten den gleichen Preisnachlass bei Flügen von oder zu den Flughäfen Sevilla, Málaga oder Jerez.
              • Die Preisermäßigung wird nicht für die Beträge angerechnet, die der Fluggast für andere Konzepte als das Ticket oder das Anschlussticket und die Aufgabe eines Gepäckstücks bis zu 23 kg zu bezahlen hat, wie beispielsweise Beträge, die sich aus der Zahlung mit Kreditkarte, Übergepäck, Platzwahl, Säuglinge ohne Platzreservierung oder irgendwelche andere Konzepte ergeben. Sie wird auch nicht auf die Steuern, Gebühren für die Benutzung von Infrastrukturen und Flughafensicherheit angerechnet.
              • Im Moment der Buchung muss der Fluggast seine Eigenschaft als Einwohner der Inseln/Ceuta oder Melilla oder als Angehöriger eines Einwohners mit Recht auf diese Ermäßigung mitteilen, die online durch das spanische Ministerio de Fomento bei der Ausstellung des Tickets bestätigt wird. Diejenigen Passagiere, deren Eigenschaft als Einwohner der Inseln/Ceuta oder Melilla nicht online bestätigt werden konnte, müssen beim Einchecken am Schalter folgende Dokumente vorlegen, um die Ermäßigung als Einwohner nutzen zu können:
                  • Spanische Staatsangehörige: Gültige Meldebescheinigung und gültigen spanischen Personalausweis.
                  • Spanische Staatsangehörige unter 14 Jahren: gültige Meldebescheinigung.
                  • Abgeordnete des spanischen Kongresses und des Senats: Ausweis der entsprechenden Kammer, auf dem der Wahlbezirk des Abgeordneten oder Senators angegeben ist.
                  • Staatsbürger der EU, des EWR oder der Schweiz: Gültige Meldebescheinigung und gültigen Personalausweis oder Reisepass, ausgestellt vom Herkunftsland.
                  • Angehörige von EU-Bürgern mit Staatsbürgerschaft von Drittländern: gültige Meldebescheinigung zusammen mit der Aufenthaltserlaubnis, in der die gültige EU-Familienangehörigkeit nachgewiesen ist.
                  • Staatsangehörige von Nicht-EU-Mitgliedsstaaten mit langfristiger Aufenthaltserlaubnis: gültige Meldebescheinigung zusammen mit der Aufenthaltserlaubnis, in der die gültige Eigenschaft als langfristig zugelassener Einwohner nachgewiesen ist.
                • VUELING wird den Passagier nicht einsteigen lassen, wenn irgendein Mangel an der vorgelegten Dokumentation oder der Identität des Passagiers festgestellt wird. Wenn die Eigenschaft als Einwohner der Inseln/ von Ceuta oder Melilla nicht nachgewiesen werden kann, muss der Passagier den Unterschied zwischen dem ursprünglich bezahlten Preis und dem, der ohne die Ermäßigung anfällt, entrichten. Andernfalls kann der Fluggast nicht ins Flugzeug einsteigen und der bezahlte Betrag für das Ticket oder das Anschlussticket wird ihm nicht zurückerstattet.
                • Für die Passagiere, die von der Möglichkeit einer Ticketänderung Gebrauch machen möchten (in den vorliegenden Allgemeinen Bedingungen vorgesehen), gilt Folgendes: (i) Wenn sie einen Flug von/zu einem Reiseziel ohne Ermäßigung zu einem Ziel mit Ermäßigung ändern möchten, wird ihre Eigenschaft als Einwohner für die neue Strecke mit Ermäßigung berücksichtigt; (ii) wenn Sie einen Flug mit Ermäßigung gegen eine Strecke ohne eine solche ändern, müssen sie den Gesamtbetrag des neuen Fluges ohne Ermäßigung bezahlen. Diese Änderungen können ausschließlich über das Service-Center oder ein Reisebüro vorgenommen werden und können mit zusätzlichen Bearbeitungsgebühren verbunden sein.
                • Die Ermäßigung für Einwohner der Inseln/ Ceuta oder Melilla wird auf keinen Fall für diejenigen Passagiere angerechnet, die diese nach erfolgter Buchung beanspruchen.

        • 5.2
          Ermäßigung für kinderreiche Familien
          • Mitglieder kinderreicher Familien, die diese Tatsache offiziell anerkannt bekommen haben, erhalten, gemäß der Bestimmungen der Verordnung FOM 3837/2006 vom 28. November, weiterentwickelt vom Gesetz 40/2003 vom 18. November, über den Schutz von kinderreichen Familien, sowie der ergänzenden Gesetzgebung, einen Preisnachlass auf die Preise der regulären nationalen Luftbeförderungs-Dienstleistungen von fünf Prozent, wenn sie zur allgemeinen Kategorie gehören, und von 10 Prozent in der Sonderkategorie.
          • Passagiere, die diesen Preisnachlass für Flüge innerhalb Spaniens bekommen möchten, müssen vor dem Einsteigen das Original oder eine beglaubigte Kopie der Bescheinigung ihrer Autonomen Region als Mitglied einer kinderreichen Familie vorlegen, mit der sie sich als solche ausweisen können. Wenn der Passagier diesen Nachweis nicht erbringen kann, muss er die Differenz zwischen dem ursprünglich bezahlten Preis und dem Betrag bezahlen, der ohne die Ermäßigung fällig gewesen wäre. Andernfalls darf er nicht in das Flugzeug einsteigen und der Betrag für das Ticket wird nicht zurückerstattet.
          • Im Fall von Anschlusstickets wird der Preisnachlass für kinderreiche Familien nur für diejenige Strecken angerechnet, deren Ab- und Zielflughafen sich auf spanischem Territorium befinden.
          • Die Ermäßigung für kinderreiche Familien wird auf keinen Fall für diejenigen Passagiere angerechnet, die diese nach erfolgter Buchung beanspruchen.
          • Die Mitglieder kinderreicher Familien, die zudem die Ermäßigung für Einwohner der Inseln / Ceuta /Melilla in Anspruch nehmen möchten, müssen dies ebenfalls im Augenblick der Buchung tun.
6.
Reservierung und Sitzplätze
    • 6.1
      Anforderungen für die Reservierung

Die Platzreservierung für einen Flug wird bestätigt, wenn die Fluggesellschaft das Ticket ausstellt, ohne dass eine nachträgliche Sitzplatzbestätigung erforderlich ist.

    • 6.2
      Umbuchungen
    • Unbeschadet der Bestimmungen in der Allgemeinen Bedingung 9 über Tarife kann der Passagier Datum, und Flugzeit umbuchen (abhängig von Verfügbarkeit). In diesem Fall muss der Passagier die entsprechende Gebühr bezahlen, ebenso wie ggf. die Differenz zwischen dem ursprünglichen Preis des Tickets oder Anschlusstickets und dem neuen Ticketpreis. Auf keinen Fall wird die Differenz zückerstattet, wenn der Preis des neuen Tickets niedriger ist.
    • Eine Passagieränderung ist erst möglich, wenn die entsprechende Gebühr sowie der Unterschied zwischen dem ursprünglichen und dem neuen Ticketpreis bezahlt wurden. Auf keinen Fall wird die Differenz zurückerstattet, wenn der Preis des neuen Tickets niedriger ist. Alle Tickets müssen auf allen darin enthaltenen Strecken immer denselben Eigentümer haben, d. h. der Name des Fluggasts kann nicht mehr geändert werden, wenn bereits irgendeine Strecke geflogen wurde.
    • Jede Änderung von Datum, Uhrzeit und Passagier eines Tickets muss mindestens 1 Stunde vor Abflug erfolgen. Änderungen von Datum und Uhrzeit müssen über die Website oder das Service-Center erfolgen, während die Änderung des Passagiers nur per Anruf beim Service-Center möglich ist. Derartige Änderungen können auch am Verkaufsschalter des Flughafens bis zu 40 Minuten vor Abflug durchgeführt werden. Für über andere Verkaufskanäle oder mit anderen Tarifen gebuchte Tickets gelten eventuell andere Umbuchungsbedingungen.

    • 6.3
      Bezahlung
    • Der Ticketpreis, alle Steuern und Gebühren sowie die Kosten für die Buchung müssen vollständig im Augenblick der Buchungsbestätigung erstattet werden. Falls diese Bezahlung nicht bestätigt werden kann, wird davon ausgegangen, dass der Beförderungsvertrag nicht abgeschlossen wurde und wir stornieren die Buchung ohne weiter Benachrichtigung vor der Reise.

  • 6.4
    Sitzwahl und -änderung

Die Sitzwahl unterliegt den Bedingungen des jeweiligen Tarifs gemäß der Allgemeinen Bedingung 8.

Wenn der Passagier später einen zuvor reservierten Sitzplatz ändern möchte, wird Vueling ihm je nach Verfügbarkeit und Wunsch einen neuen Sitzplatz zuweisen, jedoch auf keinen Fall den für den ersten Sitzplatz bezahlten Aufpreis zurückerstatten.

Das Flug- oder Bordpersonal ist ermächtigt, den Sitzplatz der Passagiere zu ändern, wenn dies für die Flugsicherheit erforderlich ist. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die Sitzplätze an den Notausgängen, wo weder Fluggäste sitzen dürfen, die einen verlängerten Sicherheitsgurt benötigen, noch Schwanger, Minderjährige unter fünfzehn Jahren, Passagiere mit kleinen Kindern, Körperbehinderte oder allgemein niemand, der im Notfall dem Bordpersonal nicht die Hilfe gewährleisten kann, zu der nach den internationalen Flugbestimmungen alle Fluggäste auf den genannten Sitzplätzen verpflichtet sind.

  • 6.5
    Passagiere mit eingeschränkter Mobilität und Passagiere mit Gipsverband

In den Flughäfen der EU liegt die Betreuung von Passagieren mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität in der Verantwortung der einzelnen Flughäfen. Wenn der Passagier seine Behinderung mindestens 48 Stunden vor Abflug mitgeteilt hat, kümmert sich Vueling darum, dass die Betreuungsanfrage den Betreiber des Service am entsprechenden Flughafen erreicht. Wenn Sie am Flughafen ankommen, begeben Sie sich bitte zu einem der vom Servicebetreiber hierfür eingerichteten Treffpunkte und bitten Sie um Betreuung. Es empfiehlt sich, den nächstgelegenen Treffpunkt auf dem Lageplan des Flughafens ausfindig zu machen.

Auf den Flughäfen außerhalb der EU wird Vueling gemäß den gesetzlich vorgesehenen Bestimmungen den Passagieren mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität Betreuung zur Verfügung stellen, wenn sie dies mindestens 48 Stunden vor dem Flug beantragt haben.

Vueling wird Passagieren mit eingeschränkter Mobilität ohne Aufpreis die unter Anhang II der Verordnung (EG) 1107/2006 vom 5. Juli angegebene Betreuung zur Verfügung stellen, die auf den Bedarf einer besonderen Betreuung hingewiesen haben und die von einem auf einem Ticket oder Anschlussticket angegebenen Flughafen abfliegen, dort ankommen oder dort zwischenlanden.

Passagiere mit Gipsverband am Bein können immer dann fliegen, wenn sie unter Vorlage eines ärztlichen Attests nachweisen, dass der Gipsverband mehr als 24 Stunden vor Abflug angebracht wurde und wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

      • Wenn der Passagier einen Gipsverband unter dem Knie trägt, muss er zwei Sitzplätze buchen.
      • Wenn der Passagier einen Gipsverband bis zur Leiste trägt, muss er drei Sitzplätze buchen.

Der Fluggast kann auf keinen Fall nur einen einzigen Sitzplatz der Kategorien Priority, Excellence oder XL buchen, um die Einhaltung der genannten Bedingungen zu vermeiden. Der Passagier muss sich auf jeden Fall mit dem Service-Center der Fluggesellschaft in Verbindung setzen, um den oder die benachbarten Sitzplätze zu buchen.

7.
Flugpläne und Anschlussflüge, Verspätungen, Kursänderungen, Ersatz, Flugstornierungen und nicht zum Einsteigen zugelassene Passagiere
    • 7.1
      Anschlussflüge/strong>

Wenn ein Passagier zwei oder mehr Punkt-zu-Punkt-Flüge kauft, ist dieser selbst dafür verantwortlich, genügend Zeit vorzusehen, um ggf. das Gepäck abzuholen, wieder aufzugeben, durch die Sicherheits- und Passkontrolle zu gehen und sich rechtzeitig zum Einsteigen am Gate des zweiten und/oder nächsten Fluges einzufinden. Jeder Punkt-zu-Punkt-Flug stellt einen eigenen Beförderungsvertrag dar, weshalb Vueling nicht dafür haftet, wenn der Anschlussflug versäumt wird. Wenn der Fluggast ein Ticket mit Anschlussflug bucht, muss er sicherstellen, wie lange er braucht, um den Anschlussflug zu erreichen, und die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, damit er aus dem ersten Flugzeug aussteigen und sich rechtzeitig zum Einsteigen am Abfluggate des folgenden Fluges einfinden kann.

Bei Anschlussflügen mit weniger als 50 Minuten Aufenthalt wird dem Fluggast empfohlen, einen Sitzplatz in den vorderen Reihen des Flugzeugs zu buchen, damit er als einer der ersten Passagiere aussteigen kann. Vueling übernimmt keinerlei Haftung dafür, wenn der Fluggast den Anschlussflug aus ihm selbst anzurechnenden Gründen versäumt.

        • 7.2
          Verspätungen, Stornierungen und Overbooking
        • Falls der Passagier von irgendeinem der genannten Vorfälle betroffen ist, kommen die diesbezüglichen Bestimmungen in der Verordnung 261/2004 vom 11. Februar 2004 zur Anwendung.
8.
Gepäck
    • 8.1
      Allgemein

Der Passagier muss sein Gepäck vor dem Aufgeben mit einem Identifizierungsschild mit wahrheitsgetreuen und aktuellen Kontaktdaten versehen. VUELING übernimmt vom Augenblick der Aufgabe die Haftung für das Gepäck des Fluggastes. Die Fluggesellschaft übergibt dem Passagier einen Gepäckschein, mit dem die erfolgte Gepäckaufgabe nachgewiesen wird und der vom Fluggast bis zum Empfang des Gepäcks aufbewahrt werden muss.

  • 8.2
    Gefahrgüter

Im Gepäckraum oder in der Kabine dürfen ohne vorherige ausdrückliche Genehmigung keine Elemente befördert werden, die das Flugzeug, die Personen oder Güter an Bord des Flugzeugs in Gefahr bringen, so wie diese in den Vorschriften über Gefahrengüter der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) und der Internationalen Flug- und Transportvereinigung (IATA) festgelegt wurden. Dazu gehören u. a. Gasflaschen, entflammbare Flüssigkeiten und Feststoffe, Gifte, radioaktives Material, korrosive Substanzen, Feuerwaffen und Sprengstoffe. Weitere Informationen über Gefahrengüter finden Sie in unseren Vorschriften.

Wenn Sie irgendwelche Zweifel darüber haben, welche Artikel Sie in der Flugzeugkabine oder im Gepäckraum befördern dürfen, oder wo Sie gewisse Artikel befördern sollten, setzen Sie sich bitte vor Ihrer Reise mit uns in Verbindung oder fragen Sie am Verkaufsschalter bzw. dem Schalter für Kundenservice nach, wenn Sie auf den Flughafen kommen.

  • 8.3
    Recht des Transportunternehmers, das Gepäck zu inspizieren
  • Aus Sicherheitsgründen können wir Sie dazu auffordern, Ihr Gepäck mit Röntgenstrahlen oder irgendeiner anderen Art von Scanner durchsuchen zu lassen. Ihr Gepäck kann auch ohne Ihre Gegenwart zusammen mit den zuständigen Behörden kontrolliert werden oder worden sein, wenn Sie nicht verfügbar sind (auch mit Aufbrechen der Verschlüsse dieses Gepäcks), um festzustellen, ob darin irgendwelche Elemente enthalten sind, die unter Klauseln 8.2 und 8.5 beschrieben werden.
  • Wenn Sie nicht bereit sind, die Anforderungen aus dem obigen Absatz zu erfüllen, können wir uns ohne Rückerstattung oder irgendeine andere Haftung weigern, Sie oder Ihr Gepäck zu befördern. Falls eine Kontrolle oder Durchleuchtung bei Ihnen oder die Röntgenstrahlen bzw. die Durchleuchtung an Ihrem Gepäck Schäden verursachen, haften wir für solche Schäden nur dann, wenn sie durch unsere Schuld oder Nachlässigkeit entstanden sind.
  • Wenn Sie dazu aufgefordert werden, müssen Sie sich zur Überprüfung Ihres Gepäcks durch Zollbeamte oder andere Regierungsbeamte einfinden, und zwar sowohl des Handgepäcks als auch des aufgegebenen Gepäcks. Wir haften Ihnen gegenüber für keinerlei Verluste oder Schäden, die Ihnen entstehen, wenn Sie dieser Aufforderung nicht Genüge leisten, es sei denn, diese sind auf unsere Nachlässigkeit zurückzuführen.

  • 8.4
    Gepäckgewicht pro Passagier

Mit dem Basic-Tarif muss für die Aufgabe eines Koffers von bis zu 23 kg pro Passagier ein variabler Aufpreis bezahlt werden, je nach den einzelnen Merkmalen jedes Fluges. Im Optima- und Excellence-Tarif ist ein Gepäckstück bis 23 kg pro Passagier im Preis inbegriffen.

Mit jedem Tarif kann der Passagier mehr als ein Gepäckstück aufgeben, wenn er den entsprechenden Aufpreis pro Gepäckstück bezahlt.

Das Gewicht eines aufgegebenen Gepäckstücks kann gegen entsprechenden Aufpreis und mit einer Höchstgrenze von 32 kg pro Gepäckstück erhöht werden.

Vueling kann sich weigern, alles oder einen Teil des Gepäcks zu befördern, das dieses Gewicht übersteigt oder nicht zuvor bezahlt wurde.

Für Kleinkinder unter zwei Jahren kann ohne Aufpreis ein vollständig zusammengeklappter Kinderwagen, Korb oder Babybettchen befördert werden.

  • 8.5
    Handgepäck

Jeder Passagier darf genau ein Stück Handgepäck von bis zu 10 kg Gewicht und mit den maximalen Abmessungen von 55x40x20 cm mitnehmen. Nur mit dem Excellence-Tarif ist ein bis zu 14 kg schweres Handgepäckstück in der Kabine zulässig.

Zusätzlich dürfen Sie ohne Mehrkosten einen Gegenstand mitnehmen, der wesentlich kleiner ist als 55x40x20 cm, wie z. B. ein Bordcase, eine Damenhandtasche, ein Foto- oder Videoapparat.

Am Gate wird das Handgepäck, das die Vorschriften der Fluglinie nicht erfüllt, also schwerer oder größer als oben beschrieben ist bzw. es sich um mehr Gepäckstücke als gestattet handelt, gegen Aufpreis entfernt und im Gepäckraum des Flugzeugs verstaut.

Die Fluggesellschaft behält sich das Recht vor, eine Buchung zu stornieren und denjenigen Passagieren das Einsteigen an Bord zu verweigern, die nicht die oben genannten Handgepäckbestimmungen erfüllen.

Gegenstände (einschließlich Musikinstrumente u. ä.), die nicht die für das Handgepäck vorgesehenen Abmessungen entsprechen, werden nicht für die Beförderung in der Passagierkabine zugelassen, es sei denn, der Passagier hat ein Ticket oder Anschlussticket für die bewussten Gegenstände bezahlt.

Als Handgepäck sind folgende Gegenstände nicht zugelassen:

    • Gewehre und andere Objekte, die in der Lage sind, ein Projektil abzufeuern (einschließlich alle Feuerwaffen wie Pistolen, Gewehre und Schrotflinten, Spielzeugpistolen, Imitationen, Komponenten von Feuerwaffen, Zielfernrohre, Druckluft- und CO2-Waffen, Leuchtraketen-, Start- und Signalpistolen, Bogen, Armbrüste und Pfeile, Harpunen und Fischereischussgeräte, Schleudern und Gummischleudern).
    • Geräte, die ausdrücklich betäuben oder bewegungsunfähig machen (darunter Elektroimpulsgeräte, Elektroschocker wie z.B. Teaser oder Betäubungsstäbe, Viehbetäubungs- oder Viehtötungsapparate und chemischen Stoffe, Gase sowie Abwehr- oder Betäubungssprays, z.B. Tränengas, Säuresprays und Tierabwehrsprays).
    • Spitze oder scharfe Gegenstände (einschließlich Äxte und Beile, Spitzhacken und Eispickel, Messer und Taschenmesser mit mehr als 6 cm Klingenlänge, Rasiermesser und -klingen, Ski- und Wanderstöcke, Scheren mit mehr als 6 cm Klingenlänge, spitze oder scharfe Kampfsportausrüstungen sowie Schwerter und Säbel).
    • Stumpfe Instrumente (wie Baseball- und Softball-Schläger, Stöcke und Schläger sowie Kampfsportausrüstung).
    • Sprengstoffe oder hoch entzündlichen Stoffe und Geräte (wie Munition, Sprengkapseln, Detonatoren und Zünder, Nachbildungen oder Imitationen von Sprengstoffen oder Explosivkörpern, Minen, Granaten und andere explosive militärische Ausrüstungsgegenstände, Feuerwerkskörper und sonstige pyrotechnische Erzeugnisse, Rauchkanister oder Rauchpatronen, Dynamit, Schwarzpulver und Plastiksprengstoffe).
    • Werkzeuge, wenn diese zur Beibringung schwerer Verletzungen oder zur Bedrohung der Sicherheit des Flugzeugs verwendet werden können (z.B. Brechstangen, Bohrer und Bohraufsätze, Werkzeuge mit einer mehr als 6 cm langen Klinge oder Achse wie Schraubendreher und Stechbeitel, Sägen, Lötlampen, Bolzenschussgeräte und Nagelschusspistolen).

Gemäß der Verordnung Nr. 185/2010 dürfen im Handgepäck nur Behälter mit Flüssigkeiten, Sprays und Gels (z.B. Zahncreme, Haargel, Getränke, Suppen, Rasierschaum, Lotionen, streichfähige Lebensmittel und sonstige Artikel mit ähnlicher Konsistenz usw.) mitgeführt werden, deren Fassungsvermögen bei maximal 100 ml liegt. Diese müssen in einem transparenten Plastikbeutel verstaut werden, der ein Fassungsvermögen von maximal 1000 ml haben darf und verschließbar sein muss. Pro Passagier ist nur ein Beutel gestattet.

Zudem sind Flüssigkeiten oder halbfeste Stoffe zugelassen (z. B. Kinderbreichen), die aus medizinischen Gründen oder wegen besonderen Ernährungsbedürfnissen an Bord konsumiert werden müssen, auch wenn in diesen Fällen vom Passagier verlangt wird, deren Echtheit zu zeigen.

Mit an Bord genommen werden dürfen Flüssigkeiten, die an folgenden Stellen gekauft wurden:

  • In Flughafengeschäften hinter den Sicherheitskontrollen, in Verkaufsstellen im Rahmen von Sicherheitsverfahren, die als Teil des Flughafensicherheitsprogramms autorisiert wurden, solange die Flüssigkeiten in einem nicht manipulierbaren Beutel verpackt sind und nachgewiesen werden kann, dass sie am selben Tag auf dem entsprechenden Flughafen erworben wurden.
  • In Verkaufsstellen in der beschränkten Sicherheitszone im Rahmen von Sicherheitsverfahren, die als Teil des Flughafensicherheitsprogramms autorisiert wurden.
  • In Geschäften anderer EU-Flughäfen, solange die Flüssigkeiten in einem nicht manipulierbaren Beutel verpackt sind und zufriedenstellend nachgewiesen werden kann, dass sie am selben Tag im Betriebsbereich des entsprechenden Flughafen erworben wurden.

VUELING empfiehlt, die genannten Vorschriften zu lesen und genau alle gültigen Beförderungsverbote für Handgepäck nachzusehen.

VUELING verweigert jederzeit und ohne finanzielle Vergütung die Mitnahme an Bord von Handgepäck, das nicht di in der genannten Vorschrift vorgesehenen Anforderungen erfüllt.

Das Handgepäck muss in den geschlossenen Gepäckfächern im oberen Teil der Kabine, unter dem Sitz oder an anderen Stellen untergebracht werden, die vom Bordpersonal jeweils angegeben werden. Mit dem Excellence-Tarif hat der Fluggast das Recht, einen Platz für Handgepäck bis zu 14 kg zu reservieren. Der Passagier haftet für die Nachteile, die VUELING oder Dritten durch sein Gepäck entstehen, es sei denn, diese ergeben sich durch Nachlässigkeiten vonseiten von VUELING.

  • 8.6
    Gepäckabholung und -ausgabe
  • Der Passagier kann sein Gepäck von dem Moment an abholen, wenn die Fluggesellschaft es an den zu diesem Zweck am Zielflughafen bestimmten Stellen zur Verfügung stellt. Die einspruchslose Entgegennahme des Gepäcks durch den Inhaber des Gepäckscheins oder Tickets innerhalb der diesbezüglich gesetzlich festgelegten Fristen bedeutet den Verzicht auf eventuelle späterer Beanstandungen.
  • Der Passagier ermächtigt VUELING, falls sein Gepäck verloren geht, selbst oder über Dritte die notwendigen Nachforschungen anzustellen, um den Eigentümer zu finden, und zu diesem Zweck Gegenstände oder Elemente zu verwenden, die sich innerhalb oder außerhalb des Gepäcks befinden, immer unter Vertraulichkeitswahrung der erhaltenen personenbezogenen Daten.
  • Falls der Passagier sein Gepäck nicht innerhalb von 7 Tagen nach der Zurverfügungstellung abgeholt hat, kann die Fluggesellschaft von ihm pro Tag der Lagerung 10 Euro verlangen. Wenn der Passagier sein Gepäck nicht innerhalb von maximal sechs (6) Monaten ab der Zurverfügungstellung abholt, kann VUELING über dieses Gepäck verfügen, ohne dafür in irgendeiner Weise haften zu müssen.
  • Falls ein Passagier ein Gepäckstück reklamiert und nicht den entsprechenden Gepäckschein vorlegen kann, wird das bewusste Gepäckstück nur dann ausgehändigt, wenn er zur Zufriedenheit der Fluggesellschaft nachweisen kann, dass er ein Recht darauf hat. Wenn VUELING dies in gerechtfertigten Fällen verlangt, muss der Betroffene vor der Abholung des Gepäckstücks die entsprechende finanzielle Deckung zur Verfügung stellen, um für alle Verluste, Schäden oder Ausgaben aufzukommen, die der Fluggesellschaft für diese Übergabe entstehen.
  • VUELING kann die Übergabe an den Passagier stoppen oder verweigern, der Gepäck mit sich führt, das verdächtig erscheint, oder wenn ein diesbezüglicher Antrag eines anderen Passagiers oder der Sicherheitskräfte des spanischen Staats oder der Sicherheitskräfte irgendeines anderen Landes vorliegt. In diesen Fällen muss der Passagier die gesetzlich vorgesehenen Schritte einhalten, um das Gepäck abzuholen und die Fluglinie übernimmt keinerlei Haftung für die entsprechende Verzögerung oder die Übergabeverweigerung.
  • Wenn ein Passagier zwei oder mehr Punkt-zu-Punkt-Flüge kauft, ist dieser selbst dafür verantwortlich, genügend Zeit vorzusehen, um ggf. das Gepäck abzuholen, wieder aufzugeben, durch die Sicherheits- und Passkontrolle zu gehen und sich rechtzeitig zum Einsteigen am Gate des zweiten Fluges und/oder der nächsten Flüge einzufinden. Die vorigen Bestimmungen gelten nicht für Anschlussflüge.
  • Im Falle von Anschlussflügen muss der Passagier das Gepäck am Abflughafen aufgeben und am Zielflughafen abholen. Dabei ist die Fluggesellschaft für die Handhabung des Gepäcks bei den Zwischenlandungen auf der Route verantwortlich.
  • 8.7
    Schäden am Gepäck
  • Im Fall von Verlust oder Beschädigung von Gepäck werden die geltenden internationalen und nationalen Normen zur Anwendung gebracht, besonders das Luftfahrtgesetz von 1960 und das Montrealer Übereinkommen vom 28. Mai 1999 sowie die Verordnung (EG) 2027/97 des Rats.
  • VUELING ist im Fall von Vernichtung, Verlust, Verspätung oder Beschädigung des Gepäcks haftbar bis zu einem Höchstsatz von 1131 Sonderziehungsrechten. Der Passagier kann eine höhere Haftungsgrenze wählen, indem er eine gesonderte Werterklärung abgibt und das entsprechende Zusatzentgelt entrichtet. VUELING ist für aufgegebenes Gepäck immer haftbar, im Falle des Handgepäcks jedoch nur für die Schäden, die durch Verschulden des Unternehmens entstehen.
  • Sollte Gepäck beschädigt, verloren gegangen oder vernichtet worden bzw. verspätet eingetroffen sein, muss der Passagier dies VUELING so bald wie möglich angeben, 7 Tage im Fall von Beschädigungen und 21 Tage bei Verlust. Diese Fristen beginnen mit der Übergabe des Gepäcks.
  • VUELING ist in keinem Fall für Beulen, Kratzer, Flecken und beschädigte Griffe und/oder Räder am Gepäck haftbar, es sei denn, (i) der einwandfreie Zustand vor der Übergabe in die Verantwortung von VUELING kann nachgewiesen werden, (ii) der Schaden wird spezifiziert und (iii) der beanstandete Schaden hat sich ereignet, während VUELING für das Gepäck verantwortlich war.
  • Die Fluggäste werden darauf hingewiesen, dass VUELING nicht für Schäden an verderblichen und zerbrechlichen Waren haftet, die als aufgegebenes oder Handgepäck befördert werden, es sei denn, (i) es wird nachgewiesen, dass die betreffenden Artikel korrekt verpackt waren, (ii) der Schaden wird spezifiziert und (iii) es wird nachgewiesen, dass der beanstandete Schaden sich ereignet hat, während VUELING für das Gepäck verantwortlich war. Weitere Information finden Sie in unseren Vorschriften über verderbliche und zerbrechliche Waren.
  • Sollte die Fluglinie, die den Flug durchführt, nicht VUELING sein, kann der Passagier seine Beschwerde oder Reklamation an jede davon richten.
  • 8.8
    Tiere und Sondergepäck

Ein Passagier, der normalerweise einen Führungshund braucht, kann mit diesem in der Kabine reisen, unter der Bedingung, dass das Tier korrekt festgebunden ist und der Passagier für Schäden haftet, die evtl. den anderen Fluggästen dadurch entstehen.

Passagiere können bei der Reservierung auswählen, ob sie ein Tier in der Flugzeugkabine mitnehmen möchten (es ist nicht möglich, Tiere im Gepäckraum zu befördern). Für diesen Service werden zusätzliche Kosten berechnet und es müssen die folgenden Bedingungen eingehalten werden:

    • An Bord sind ausschließlich Tiere wie Hunde, Katzen, Vögel (außer Greifvögel), Fische und Wasserschildkröten zulässig. Andere Tierarten wie Nagetiere, lagomorphe Säugetiere (z. B. Kaninchen), Bauernhoftiere oder Tiere, die für andere Passagiere unangenehme Gerüche verbreiten (Frettchen) oder Geräusche erzeugen bzw. die Sicherheit an Bord gefährden, sind nicht erlaubt.
    • Das Tier muss in einem speziellen, nicht steifen Reisebehälter mit Luftlöchern und einem wasserundurchlässigen Boden transportiert werden; selbst gemachte, manipulierte Behältnisse sind nicht zulässig. Das Flughafenpersonal oder die Flugbegleiter haben das Recht, den Transport zu verweigern, wenn ein Behälter nicht geeignet oder sicher ist.
    • Der Behälter darf maximal 50 cm lang, 40 cm breit und 20 cm hoch sein, die Summe der drei Kantenlängen darf also nicht mehr als 110 cm betragen.
    • Das zulässige Gesamtgewicht des Behälters (inklusive Inhalt und Tier) beträgt 8 kg.
    • Nahrungs- oder Wasserbehälter müssen verschlossen sein, damit der Inhalt nicht verschüttet wird.
    • Der Behälter muss auf dem Boden befördert und zwischen den Füssen des Passagiers oder unter dessen Sitz verstaut werden. Die Beförderung des Behälters auf dem Nebensitz des Passagiers, auch wenn dieser frei ist, oder auf seinen Beinen ist untersagt.
    • Vueling kann Tiere, die aufgrund von bestimmten Eigenschaften (Geruch, Gesundheits- oder Hygienezustand, aggressives Verhalten) eine Belästigung für andere Passagiere darstellen können, nicht zur Mitnahme zulassen.
    • Passagiere, die Tiere mitführen, sind verpflichtet, sich jederzeit um diese zu kümmern und bei auftretenden Problemen angemessen zu reagieren.
    • Das Tier darf während des Aufenthalts an Bord des Flugzeugs keinesfalls aus dem Behälter herausgenommen werden.
    • Es darf nur ein Tier pro Behälter transportiert werden (ausgenommen Vögel und ähnlich kleine Tiere).
    • Die Tiere dürfen nicht auf Excellence- oder XL-Sitzplätzen befördert werden.

Der Passagier muss sich versichern, dass die Mitnahme und Einführung des Tiers in das Land laut den Bestimmungen des Ziellandes erlaubt ist, sowie dass die (i) geltenden Hygienevorschriften ausnahmslos erfüllt und (ii) alle erforderlichen Dokumente für Haltung und Transport des Tieres vorhanden sind.

Der Passagier verpflichtet sich, alle zusätzlichen Kosten (z.B. im Zielland anfallende Steuern) zu übernehmen, die VUELING möglicherweise durch die Mitnahme seines Tieres ohne die erforderlichen Dokumente entstehen.

Pro Flug werden nur zwei Tiere an Bord eines Flugzeugs zugelassen. Wenn diese Anzahl bereits erreicht ist, ist es im elektronischen Reservierungssystem nicht mehr möglich, die Option zur Mitnahme eines Tieres auszuwählen.

VUELING bietet nicht die Möglichkeit, Tiere im Frachtraum des Flugzeugs mitzunehmen.

Für die Beförderung von Sport- und Sondergepäck muss der Passagier die speziellen Bedingungen und Tarife im Augenblick des Vertragsabschlusses akzeptieren.


9.
Basic-, Optima- und Excellence-Tarif
  • 9.1
    Basic-Tarif

Im Basic-Tarif sind die Beförderung vom Abflughafen zum Zielflughafen sowie die Ansammlung von Punkten aus dem Punto-Treueprogramm inbegriffen.

Beim Basic-Tarif ist die Gepäckaufgabe und Sitzplatzwahl nur gegen Entrichtung der entsprechenden Aufpreise möglich.


Optima-Tarif

Der Optima-Tarif umfasst außer den Leistungen des Basic-Tarifs die folgenden Serviceleistungen:

(i) Service "Flug vorverlegen": Damit können Sie vollkommen kostenlos Ihren Flug auf einen Flug vorverlegen, der am selben Tag abfliegt. Diese Änderung ist nur direkt am Abfertigungsschalter am Flughafen ab 2 Stunden vor Abflug des neuen Fluges und dem Schließen des Abfertigungsschalters 40 Minuten vor Abflug des neues Fluges möglich (mit Ausnahme von Rom: hier schließt der Abfertigungsschalter 45 Minuten vor Abflug). Dieser Service ist nur für Flughäfen in Spanien und Rom (FCO), Mailand (MXP), Paris (ORY) und Venedig (VCE) und für Flüge gültig, die mehr als einmal pro Tag gehen.

(ii) Kostenlose Reservierung eines bestimmten Sitzplatzes an Bord mit Wahl unter den Plätzen, die für diesen Tarif zur Verfügung stehen.

(iii) Kostenlose Aufgabe eines einzigen Gepäckstücks (bis 23 kg).

  • 9.1.2
    Buchungen im Optima-Tarif

    Der Optima-Tarif kann gebucht werden, wenn er für die gewünschte Strecke verfügbar ist. Auf den verschiedenen Strecken ein und derselben Buchung ist es immer möglich, den Optima- mit dem Excellence-Tarif zu kombinieren.

    Nach Abschluss des Kaufvorgangs erhalten Sie Ihre Bordkarte automatisch per E-Mail, wenn ein Sitzplatz zugewiesen wurde.

    • 9.1.3
      Umbuchungen im Optima-Tarif

Unter Anwendung der in Absatz 9.1 (i) angegebenen Bestimmungen kann kostenlos auf einen früheren Flug am selben Tag umgebucht werden, solange noch freie Plätze verfügbar sind.

Eine Umbuchung vom Optima-Tarif auf den Basic- oder Excellence-Tarif ist nicht möglich.

Der Optima-Tarif gestattet bei seiner Buchung nur Umbuchungen von Datum, Uhrzeit und Passagiernamen im Rahmen desselben Tarifs und unter Bezahlung des entsprechenden Aufpreises.

  • 9.2
    Excellence-Tarif

Der Excellence-Tarif umfasst außer den Leistungen des Optima-Tarifs die folgenden Serviceleistungen:

(i) Kostenlose Reservierung eines Excellence-Sitzplatzes in der ersten Reihe des Flugzeugs. Falls keine Sitzplätze verfügbar sind, kann die Fluggesellschaft den Passagier in der zweiten Reihe des Flugplatzes unterbringen, ohne dass sich die Leistungen dadurch ändern.

(ii) Reservierter Platz in der Kabine für ein Handgepäckstück bis 14 kg.

((iii) Preference-Boarding und –Schalter. Dieser Service steht nur an den Flughäfen von Barcelona, Madrid und Bilbao zur Verfügung.

(iv) Flexibilität bei Umbuchungen von Datum und Uhrzeit des Fluges, wenn hierfür Plätze verfügbar sind und der Preisunterschied zwischen dem ursprünglichen und dem ggf. zum Zeitpunkt der Umbuchung verfügbaren Ticket bezahlt werden. Wenn der verfügbare Tarif für den neuen Flug niedriger ist, erstattet Vueling keinen Betrag zurück.

(v) Rückerstattung möglich, falls der Kunde nicht fliegen kann. Die Rückerstattung muss spätestens 2 Stunden vor dem Abflug beantragt werden.

(vi) Snack und Getränk an Bord.

  • 9.2.1
    Buchungen im Excellence-Tarif

    Der Excellence-Tarif kann gebucht werden, wenn er für die gewünschte Strecke verfügbar ist. Auf den verschiedenen Strecken ein und derselben Buchung ist es immer möglich, den Excellence- mit dem Optima-Tarif zu kombinieren.

    Nach Abschluss des Kaufvorgangs erhalten Sie Ihre Bordkarte automatisch per E-Mail, wenn ein Sitzplatz zugewiesen wurde. Aufgrund der Position der Excellence-Sitzplätze im Flugzeug können mit diesem Tarif keine Kinder unter 24 Monaten, Kinder zwischen 24 Monaten und 11 Jahren ohne Begleitung eines Verantwortlichen über 16 Jahren, Schwangeren oder Passagiere mit besonderen Bedürfnissen reisen. Auch Tiere können nicht befördert werden.

    • 9.2.2
      Umbuchungen im Excellence-Tarif

Eine Umbuchung vom Excellence-Tarif auf den Optima- oder Basic-Tarif ist nicht möglich.

Sollte eine Umbuchung von Datum oder Uhrzeit gewünscht und im neuen Flug kein Sitzplatz im Excellence-Tarif verfügbar sein, kann der Passagier bei Verfügbarkeit im Basic- oder Óptima-Tarif reisen. In diesem Fall wird der Flug im Excellence-Tarif storniert und der Flugpreis zurückerstattet und es ist der neue Kaufpreis im Basic- oder Optima-Tarif zu entrichten. Sobald die neue Buchung im Basic- oder Optima-Tarif durchgeführt ist, verliert der Passagier seine Privilegien des Excellence-Tarifs.

Alle Umbuchungen müssen über den telefonischen Kundenservice oder am Schalter des Flughafens durchgeführt werden, wenn der Kunde eine Vorverlegung wünscht.

Die Umbuchung der Uhrzeit ist ohne Umbuchungsgebühr, aber mit Zuzahlung der Preisdifferenz zwischen dem ursprünglichen und dem neuen verfügbaren Ticket zum Zeitpunkt der Umbuchung möglich.

Ebenso ist auch die Änderung des Passagiernamens kostenlos gestattet.

    • 9.2.3
      Stornierungen im Excellence-Tarif

Stornierungen sind im Excellence-Tarif ohne Angabe von Gründen möglich. Die Stornierung kann auch für nur eine Teilstrecke vorgenommen werden, beispielsweise für den Hin- oder den Rückflug ein und derselben Buchungsnummer.

Die Stornierung muss immer spätestens 2 Stunden vor Abflug der ersten Flugstrecke der Buchung erfolgen. Wurde eine der Strecken bereits geflogen, ist die Stornierung der anderen Strecke nicht möglich.

Bei Inanspruchnahme dieser Möglichkeit erhalten Sie den Excellence-Preis der zu stornierenden Strecke und des entsprechenden Passagiers, der storniert werden soll, zurück, außer dem Betrag für die Bezahlung mit Kreditkarte oder Paypal und die zusätzlichen Serviceleistungen, die Sie evtl. gebucht hatten.

 

10.
Einchecken und Verwaltungsformalitäten
    • 10.1
      Maximale Frist zum Einchecken
    • Der Passagier muss sich rechtzeitig vor Abflug am Flughafen einfinden, um alle Regierungsformalitäten erfüllen und ggf. das Gepäck aufgeben zu können. Die Abfertigungsschalter öffnen zwei Stunden und schließen 40 Minuten vor der geplanten Abflugzeit (auch wenn der Flug Verspätung hat), außer an folgenden Flughäfen:
            • Rom Fiumicino (FCO) und St. Petersburg (LED): 45 Minuten vor Abflug.
            • Tel Aviv Ben Gurion (TLV), Algier (ALG), Oran (ORN) und Beirut (BEY): 60 Minuten vor Abflug.
            • Barcelona nach Tel Aviv - Ben Gurion (TLV): 60 Minuten vor Abflug.
            • Madrid (MAD) nach Bukarest (OTP): 60 Minuten vor Abflug
            • Paris Orly (ORY) nach Casablanca (CMN): 60 Minuten vor Abflug
    • Nach dieser Zeit wird kein Gepäck mehr angenommen und es werden keine Bordkarten mehr ausgegeben. Nach Ablaufen der maximalen Eincheckfrist kann die Fluggesellschaft die Sitzplätze derjenigen Passagiere mit Buchung und ohne vorherige Bordkarte, die sich nicht vor Ablaufen der maximalen Eincheckfrist am entsprechenden Abfertigungsschalter oder einer anderen von der Fluggesellschaft angegebenen Stelle ausgewiesen haben, anderen Passagieren überlassen, die auf der Warteliste zur Annahme ausstehen.
    • 10.2
      Check-In
    • Zum Aufgeben des Gepäcks muss der Passagier das Ticket oder die entsprechende Buchungsnummer sowie ein ausreichend rechtsgültiges Dokument zum Nachweis seiner Identität vorlegen. Die Fluggesellschaft behält sich das Recht vor - für sich und für Dritte - die Identität des Passagiers mit anderen Mitteln festzustellen, wenn sie der Meinung ist, der vorgelegte Ausweis ist nicht ausreichend, oder dann, wenn bezüglich der Identifizierung oder Gültigkeit der vorgelegten Dokumentation Zweifel bestehen.
  • 10.3
    Einstieg/Boarding
  • Das Boarding erfolgt 30 Minuten vor dem Abflug. Das Boarding endet 10 Minuten vor dem Abflug. Die Fluggesellschaft behält sich das Recht vor, die Zuweisung der Sitzplätze und die Buchung der Passagiere zu stornieren, die nicht mindestens 10 Minuten vor dem geplanten Abflug an Bord gehen. Die Passagiere, die später zum Abfertigungsschalter kommen, werden nicht an Bord gelassen, haben kein Recht auf Entschädigung wegen Einsteigeverweigerung und müssen für die Nachteile haften, die VUELING in dem Falle entstehen, dass ihr Gepäck gesucht und aus dem Flugzeug entfernt werden muss, weil es aufgegeben wurde, der Passagier sich jedoch nicht rechtzeitig am Gate eingefunden hat.
  • Wenn immer es möglich ist, haben Kinder, die mit Familien reisen, Passagiere in Rollstühlen und Passagiere mit eingeschränkter Mobilität jederzeit während des Einsteigens Vorrang.
  • 10.4
    Weiterbeförderung der Passagiere
  • VUELING bietet einen speziellen Service für Passagiere, die ihren Flug versäumen. Gegen Bezahlung der entsprechenden Kosten wird kann der Passagier einen späteren Flug nehmen (Weiterbeförderung der Passagiere). Falls der Passagier beschließt, diesen Service in Anspruch zu nehmen, ist er gleichermaßen verpflichtet, die vorliegenden Bedingungen für den neuen Flug einzuhalten.
  • 10.5
    Reisedokumente
  • Der Passagier ist verpflichtet, alle von seinen Aus-, Transit- und Einreiseländern verlangten Reisedokumente zu erhalten und auf Verlangen vorzuweisen, desgleichen die gesundheitlichen oder jegliche andere Dokumente, die in den jeweiligen Ländern verlangt werden. Der Transportunternehmer behält sich das Recht vor, diejenigen Passagiere von der Beförderung auszuschließen, die die genannten Gesetze, Bestimmungen, Normen und Vorschriften bzw. geltenden Richtlinien nicht befolgt oder deren Reisedokumente der Ansicht des Transportunternehmers oder der Behörden des Aus- oder Einreiselands nicht den Vorschriften entsprechen.
  • Gemä�� der Verordnung (Eu) Nr. 610/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 562/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates über einen Gemeinschaftskodex für das Überschreiten der Grenzen durch Personen (Schengener Grenzkodex), des Übereinkommens zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen, der Verordnungen (EG) Nr. 1683/95 und (EG) Nr. 539/2001 des Rates sowie der Verordnungen (EG) Nr. 767/2008 und (EG) Nr. 810/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates gelten für einen geplanten Aufenthalt im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten von bis zu 90 Tagen je Zeitraum von 180 Tagen, wobei der Zeitraum von 180 Tagen, der jedem Tag des Aufenthalts vorangeht, berücksichtigt wird. Es wird der Tag der Einreise als der erste Tag des Aufenthalts im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten und der Tag der Ausreise als der letzte Tag des Aufenthalts im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten angesehen. Rechtmäßige Aufenthalte aufgrund eines Aufenthaltstitels oder eines nationalen Visums für den längerfristigen Aufenthalt werden bei der Berechnung der Länge des Aufenthalts im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten nicht berücksichtigt.) für einen Drittstaatsangehörigen aus nicht der Europäischen Union angehörigen Ländern und Ländern, die das Schengener Abkommen nicht unterzeichnet haben, folgende Einreisevoraussetzung:
    • a) Er muss im Besitz eines gültigen Reisedokuments (Reisepass) sein, das seinen Inhaber zum Überschreiten der Grenze berechtigt und folgende Anforderungen erfüllt: i) Es muss mindestens noch drei Monate nach der geplanten Ausreise aus dem Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten gültig sein; ii) Es muss innerhalb der vorangegangenen zehn Jahre ausgestellt worden sein.
    • b) Er muss im Besitz eines gültigen Visums sein, wenn dies von der Verordnung (EG) Nr. 539/2001 des Rates vom 15. März 2001 zur Aufstellung der Liste der Drittländer, deren Staatsangehörige beim Überschreiten der Außengrenzen im Besitz eines Visums müssen, sowie der Liste der Drittländer, deren Staatsangehörige von dieser Visumpflicht befreit sind, so vorgesehen ist (1), oder im Besitzt eines gültigen Aufenthaltstitels;
    • c) Er muss den Nachweis des Reisezwecks und ausreichender Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhalts erbringen, sowohl für die Dauer seines Aufenthalts, als auch für die Rückkehr in sein Herkunftsland oder den Transit in ein Drittland, das seine Aufnahme garantiert, oder er muss nachweisen, dass er zum Erwerb dieser Mittel auf legalem Wege imstande ist;
    • d) Er darf keine Ausschreibung zur Einreiseverweigerung im Schengener Informationssystem (SIS) besitzen;
    • e) Er darf keine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die öffentliche Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines Mitgliedstaates darstellen und darf insbesondere in keiner der nationalen Datenbanken der Mitgliedstaaten aus gleichen Gründen als nicht einreisefähig geführt werden.
  • 10.6
    Verweigerung des Betretens eines Landes
  • Wenn eine staatliche Behörde in einem der Länder, in das, aus dem oder über das die Beförderung stattfinden soll, dem Passagier die Einreise in ihr Land, einschließlich der Durchreise, verweigert, muss der Passagier den Preis für seine Rückreise zum Herkunfts- oder irgendeinem anderen Flughafen bezahlen. Die Fluggesellschaft ist nicht verpflichtet, dem Passagier den Anteil des Ticketpreises zurückzuerstatten, der den Strecken entspricht, die der Passagier nicht in Anspruch genommen hat, und sie haftet nicht für das Gepäck dieses Passagiers.
  • 10.7
    Haftung des Fluggastes
  • Wenn die Fluggesellschaft eine Strafe oder Sanktion bezahlen muss oder ihr irgendwelche Kosten entstehen, weil der Passagier und dessen Gepäck (Zoll, Polizei usw.) irgendein Gesetz, eine Anforderung oder andere Reisebedingungen in den Ländern nicht erfüllen, von denen, in die oder über die die Beförderung stattfindet, muss der Passagier dann, wenn die Fluggesellschaft dies verlangt, den Betrag entrichten, den diese bezahlt hat, oder die Kosten erstatten, die ihr entstanden sind oder entstehen müssen.
  •  
11.
Recht der Fluggesellschaft, den Passagieren den Transport zu verweigern und Beförderungsbeschränkungen
    • 11.1
      Recht der Fluggesellschaft, den Passagieren den Transport zu verweigern

Die Fluggesellschaft behält sich das Recht vor, jederzeit einem Fluggast die Beförderung zu verweigern, der ein Ticket besitzt, wenn dies nach dem Urteil der Fluggesellschaft:

              • Aus Gründen der öffentlichen Sicherheit notwendig oder angebracht ist.
              • Notwendig oder angebracht ist, um die im Herkunfts-, Ziel- oder Durchgangsland gültigen Gesetze oder Bestimmungen zu erfüllen.
              • Es aufgrund des Verhaltens, Zustands, Alters oder der geistigen oder körperlichen Verfassung des Passagiers notwendig oder angebracht ist.
              • Es notwendig oder angebracht ist, um schwere Schäden, Unannehmlichkeiten oder Nachteile für andere Passagiere oder die Bordbesatzung zu vermeiden.
              • Es notwendig oder angebracht ist, weil der Passagier zuvor und wiederholt die Vorschriften der Fluggesellschaft nicht erfüllt hat.
              • Der Passagier der Fluggesellschaft ein Dokument vorgelegt hat, das (a) mutmaßlich auf gesetzwidrige Art erworben wurde, (b) das als verloren oder gestohlen gemeldet wurde oder (c) das mutmaßlich falsch ist oder Änderungen irgendeiner Art enthält, die nicht von der Fluggesellschaft stammen. In diesen Fällen behält sich die Fluggesellschaft das Recht vor, die bewussten Dokumente einzubehalten.
              • Derjenige, der sich am Schalter der Fluggesellschaft einfindet, nicht der Eigentümer des Tickets ist. In diesem Fall behält sich die Fluggesellschaft das Recht vor, das bewusste Ticket einzubehalten.
              • Der Passagier nicht nachweisen konnte, dass er den Gesamtbetrag des Flugtickets bezahlt hat oder die Stornierung der Belastung über die Kreditkarte, mit der es bezahlt wurde, beantragt worden ist.

      • 11.2
        Transporteinschränkungen
              • Schwangere: Der Transporteur befördert schwangere Frauen bis zur (einschließlich) 27. Schwangerschaftswoche ohne ärztliches Attest. Fällt der Flug in die (jeweils einschließlich) 28. bis 35. Schwangerschaftswoche, ist die Vorlage eines ärztlichen Attests (Original) notwendig, das die Flugtauglichkeit bestätigt. Dieses muss einen Geltungszeitraum beinhalten und die Nummer der Berufskammer und die Unterschrift des Arztes tragen. Ab der 36. Schwangerschaftswoche ist das Fliegen nicht mehr gestattet.
              • Minderjährige: Minderjährige unter 12 Jahren können nicht ohne die Begleitung eines Verantwortlichen über 16 Jahren reisen. Die Minderjährigen zwischen 5 und 12 Jahren (11 + 364 Tage) können alleine reisen, wenn der von VUELING angebotene Begleitservice für alleinreisende Minderjährige (UM) genutzt wird, nach Zahlung der entsprechenden Gebühr. Optional kann dieser Service für Minderjährige zwischen 12 und 17 Jahren (17 + 364 Tagen) gebucht werden.
  • Aus Sicherheitsgründen können Säuglinge unter 7 Tagen nicht an Bord zugelassen werden. Kinder ab 7 Tage bis 2 Jahre (1 + 364 Tage) reisen auf dem Schoß ihrer Mutter oder ihres Vaters; es ist nicht möglich, in der Kabine Kindersitze oder Wiegen aufzustellen. Für die minderjährigen Fluggäste bis 2 Jahren muss ein Einheitsbetrag pro Reservierung bezahlt werden. Es werden maximal 6 Minderjährige mit Begleitservice zwischen 5 und 8 Jahren an Bord zugelassen sowie 1 Kleinkind ohne Recht auf einen Sitzplatz pro Erwachsener über 18 Jahren.
  • Sowohl VUELING als auch die örtlichen Behörden am Start- oder Zielflughafen können jederzeit sämtliche Papiere des Säuglings oder Kindes, das reisen soll, sehen wollen, weshalb wir empfehlen, diese stets zur Hand zu haben.
  • Minderjährige Fluggäste über 14 Jahre werden nur an Bord zugelassen, wenn sie über einen gültigen, auf ihren Namen ausgestellten Personalausweis oder Pass besitzen. Minderjährige von 12 Jahren müssen ebenfalls einen Pass oder Personalausweis besitzen, aber hier reicht das Familienbuch, wenn es sich um einen Inlandsflug handelt und sie in Begleitung eines Elternteils reisen.

Es ist möglich, dass die Behörden von einem Minderjährigen unter 18 Jahren, der in einem bestimmten Land residiert und ohne Begleitung seiner Eltern oder eines gesetzlichen Vormunds reist, vor dem Abflug ein von diesen unterzeichnetes Formular verlangen, ohne welches es ihnen nicht gestattet wird, an Bord zu gehen. Als konkretes Beispiel sei der Fall Rumäniens genannt, wo von Minderjährige unter 18 Jahren, die alleine oder in Begleitung von nur einem Elternteil fliegen wollen, ein von beiden Elternteilen unterzeichnetes offizielles Zertifikat verlangt wird. Nachfolgend finden Sie die Einzelheiten über die Anforderungen für internationale Flüge von bestimmten Ländern aus:

      • Flüge nach Tschechien: Jugendliche ab 15 Jahren müssen ihren eigenen Reisepass haben, um nach/von Tschechien zu fliegen.
      • Französische Staatsangehörige unter 18 Jahren: Minderjährige unter 18 Jahren, die ohne beide Eltern/Erziehungsberechtigten ins Ausland reisen und das französische Staatsgebiet verlassen:
        • Für Flüge nur innerhalb Europas müssen sie im Besitz eines Personalausweises oder Reisepasses sein.
        • Für Flüge vom französischen Staatsgebiet in ein Land außerhalb Europas ist neben einem Personalausweis oder Reisepass des Minderjährigen auch eine Autorisierung erforderlich, die von beiden Eltern oder Erziehungsberechtigten unterschrieben sein muss. Minderjährige unter 18 Jahren, die mit einem gültigen Reisepass fliegen, brauchen keine solche Autorisierung, da der Reisepass als Zustimmung oder Autorisierung der Eltern/Erziehungsberechtigten gilt.
      • Spanische Staatsangehörige unter 18 Jahren: Spanische Staatsangehörige unter 18 Jahren, die ohne einen ihrer Elternteile oder Erziehungsberechtigten reisen und das spanische Staatsgebiet ohne ihre Eltern/Erziehungsberechtigten verlassen: Sie müssen im Besitz des spanischen Personalausweises (DNI) sein und zusätzlich ein von den Eltern/Erziehungsberechtigten ausgefülltes Reiseautorisierungsformular mit sich führen (dieses ist nicht zulässig, wenn nur ein Elternteil das Dokument unterschrieben hat, sondern es muss auf jeden Fall die Unterschrift beider Eltern haben). Dieses Autorisierungsformular steht in den Polizeistationen zur Verfügung. Minderjährige unter 18 Jahren, die mit einem gültigen Reisepass fliegen, brauchen keine solche Autorisierung, da der Reisepass als Zustimmung oder Autorisierung der Eltern/Erziehungsberechtigten gilt.
      • Italienische Minderjährige mit 14 bis 16 Jahren: Italienische Minderjährige unter 14 Jahren können in Begleitung eines oder beider Elternteile mit dem neuen Personalausweis “Carta d´identità” innerhalb der EU/ des Schengen-Raums ohne zusätzliches Dokument fliegen. Wenn sie außerhalb der EU-Länder /des Schengen-Raumes fliegen, müssen sie zudem ihre Geburtsurkunde vorlegen. Wenn sie nicht mit den Eltern reisen, müssen sie neben dem neuen Personalausweis den “Affido” mit sich führen.

        Italienische Staatsbürger unter 16 Jahren, die mit nur einem Elternteil oder Erziehungsberechtigten reisen, müssen den vom anderen Elternteil unterzeichneten “Affido” vorlegen.

        Der “Affido” ist bei der Questura local und der Polizia Di Stato verfügbar und darf nur volljährigen Begleitpersonen ausgehändigt werden.
      • Ein Minderjähriger unter 18 Jahren, der nach Portugal fliegt, muss:
        • mit einem Elternteil oder Erziehungsberechtigten reisen oder
        • am Flughafen oder dem Einreisepunkt von einem Elternteil oder Erziehungsberechtigten abgeholt werden oder
        • bei Reisen ohne Begleitung eines Elternteils oder Erziehungsberechtigten ein Reiseautorisierungsschreiben eines Elternteils oder Erziehungsberechtigten mit sich führen. Dieses Dokument muss den Namen des Erwachsenen enthalten, der während des Aufenthalts in Portugal für den Minderjährigen verantwortlich ist.


        Minderjährige Einwohner, die aus Portugal ausreisen: Alle in Portugal wohnenden Minderjährigen, unabhängig davon, ob sie portugiesische Staatsbürger sind oder nicht, müssen ein notariell beglaubigtes Autorisierungsschreiben eines Elternteils oder Erziehungsberichtigten mit sich führen, wenn sie das Land ohne Begleitung verlassen möchten. Falls der Minderjährige mit einem Dritten reist, muss in diesem Autorisierungsschreiben auch der Name der Person stehen, die für ihn verantwortlich ist.
        Das Autorisierungsschreiben muss ausgestellt werden von:
        • einem der Elternteile des Minderjährigen (wenn die Eltern verheiratet sind)
        • dem Elternteil, bei dem der Minderjährige lebt (wenn die Eltern getrennt oder geschieden sind)
        • einem der Adoptivelternteile (wenn der Minderjährige adoptiert ist) oder
        • seinem Erziehungsberechtigten.


        Ein Standardformular für Minderjährige, die das Land verlassen wollen, ist verfügbar über die Website des portugiesischen Immigrationsdienstes. “Requerimento de Certidão” für portugiesische Staatsangehörige. “Termo de Responsabilidade” für ausländische Staatsangehörige.
    • Rumänische Staatsangehörige unter 18 Jahren: Rumänische Minderjährige können Rumänien verlassen, wenn sie:
      • mit beiden Eltern reisen; oder
      • mit einem Elternteil reisen und das Autorisierungsschreiben des nicht mitreisenden Elternteils mit sich führen; oder
      • mit einem Erziehungsberechtigten reisen (der weder Vater noch Mutter ist) und das Autorisierungsschreiben der Eltern sowie den Nachweis eines Führungszeugnisses ohne Vorstrafen mit sich führen.


      Wenn das Kind alleine reist:
      • muss es ein Autorisierungsschreiben beider Eltern mit sich führen;
      • bei geschiedenen Eltern, muss das Autorisierungsschreiben von dem Elternteil ausgestellt sein, das das Sorgerecht für den Minderjährigen hat, und es muss eine Kopie des endgültigen Scheidungsurteils beiliegen. Wenn eines der Elternteile verstorben ist, muss dem Autorisierungsschreiben eine Kopie der Sterbeurkunde beiliegen.
        • Fluggäste mit Erkrankungen und Infektionen: Das Transportunternehmen lässt keine Fluggäste zu, die an schweren ansteckenden Krankheiten leiden oder leiden könnten, oder für welche die Gesundheitsbehörden eine offizielle Überwachung angeordnet haben, zum Beispiel schwere Atemwegsinfektionen, Virose, Tuberkulose oder Lungenentzündung.


12.
Verhalten an Bord des Flugzeugs und erweiterte Benutzungspolitik elektronischer Geräte an Bord
  • Wenn nach Urteil der Fluggesellschaft das Verhalten des Passagiers an Bord des Flugzeugs dieses oder irgendwelche Personen oder Güter an Bord in Gefahr bringen kann, oder ein Hindernis dafür darstellt, dass die Besatzung ihre Aufgaben erfüllt, oder wenn er irgendeine Anweisung der Besatzung nicht befolgt, oder wenn er irgendein Besatzungsmitglied bedroht, beleidigt oder beschimpft oder sich skandalös oder in irgendeiner Weise verhält, die man den übrigen Passagieren gegenüber als anstößig ansehen könnte, kann die Fluggesellschaft die Maßnahmen ergreifen, die sie für notwendig hält, um zu vermeiden, dass er das bewusste Verhalten fortsetzt, einschließlich der Verweis aus dem Flugzeug. Die Fluggesellschaft VUELING wird danach alle rechtlichen Aktionen auf zivil- oder strafrechtlichem Wege einleiten, die ihr vom Gesetz her zustehen.
  • Wenn als Folge des Verhaltens des Passagiers an Bord des Flugzeugs der Kapitän desselben in angemessener Ausübung seines Ermessungsspielraums beschließt, mit dem Flugzeug von der Route abzuweichen, um den Passagier aussteigen zu lassen, muss dieser der Fluggesellschaft alle Kosten und Ausgaben erstatten, die sich aus dieser Abweichung ergeben haben.
  • Es ist nicht erlaubt, alkoholische Getränke zu sich zu nehmen, mit Ausnahme derer, die an Bord erworben wurden.

Erweiterte Nutzung elektronischer Geräte an Bord

  • Die Passagiere dürfen an Bord der Flugzeuge von VUELING folgende elektronische Geräte („PED“) verwenden:
  • Mobiltelefone („Smartphones“);
  • Elektronische Tablets;
  • Elektronische Kopfhörer zur Unterdrückung der Umgebungsgeräusche;
  • MP3-, MP4- und ähnliche Player sowie digitale Musikwiedergabegeräte;
  • Tragbare elektronische Spiele von geringer Größe;
  • Laptops und Notebooks;
  • Tragbare Lesegeräte, die allgemein als E-Book-Reader bezeichnet werden;
  • Bluetooth-Geräte;
  • Persönliche digitale Foto- und Videokameras (keine Profi-Geräte). Die Nutzungserlaubnis beinhaltet nicht die Möglichkeit, Fotos von der Crew zu oder jedweden Elements des Flugzeugs zu machen;
  • DVD/CD-Wiedergabegeräte von geringer Größe;
  • Nicht drahtlose Kopfhörer (außer während Rollen, Start und Landung.
  • Jedoch kann die Flugzeugcrew jederzeit während des Fluges anordnen, dass alle elektronischen Geräte ausgeschaltet und im Gepäck verstaut werden (selbst wenn sie über einen „Flug- bzw. Flugzeugmodus“ verfügen).
  • Mobiltelefone und andere elektronische Handgeräte, die elektromagnetische Wellen aussenden, dürfen an Bord der Flugzeuge von VUELING benutzt werden, solange die Türen geöffnet sind. Sobald diese geschlossen sind, ist ihr Einsatz nur im Flugmodus gemäß der folgenden Tabelle erlaubt:

Phase

Hand-PEDs

schwere PEDs

Persönliche Kopfhörer

WLAN, Nachrichtenübermittlungs- und Gesprächsfunktionen

Boarding
 
 
 
 
Längere Verzögerung des Starts am Boden (1)
 
 
 
 
Taxi-out (2)
 
 
 
 
Start (2)
 
 
 
 
Reisefluggeschwindigkeit (2)
 
 
 
 
Ankündigung 10 Minuten bis zur Ankunft (2)
 
 
 
 
Landung (2)
 
 
 
 
Taxi-in (2)
 
 
 
 

Hinweise:

    • (1): mit Zustimmung des Flugkapitäns

  • (2): mit aktiviertem „Flug- bzw. Flugzeugmodus“.






  • Elektronische Geräte, die im Gepäck aufgegeben werden, müssen immer ausgeschaltet sein.
  • In allen Flugzeugen von Vueling ist der Gebrauch jeder Art von elektronischen Zigaretten verboten.

 

13.
Haftung für menschliche und materielle Schäden
  • 13.1
    Allgemeine Überlegungen
  • Im Falle eines Unfalls übernimmt VUELING folgende Haftung:
          • Die Haftung ist beschränkt auf nachgewiesene Schäden und VUELING ist keinesfalls haftbar für indirekte oder nicht ausreichend bescheinigte Schäden oder irgendeine Form von nicht auszugleichenden Schäden.
          • VUELING haftet nicht für irgendwelche Schäden, die sich aus der Erfüllung der Gesetze, Regierungsverordnungen, Vorschriften oder Anforderungen durch die Fluggesellschaft oder die Nichterfüllung derselben durch den Passagier ergeben.
          • Die Allgemeinen Transportbedingungen gelten außerdem für die von VUELING autorisierten Vertriebsmitarbeiter, Angestellter und Vertreter im selben Maße wie für VUELING. Die durch VUELING, deren Vertriebsmitarbeiter, Angestellter, Vertreter und autorisierten Personen zurückzubekommende Summe ist nicht höher als die Summe, die der Haftung von VUELING entspricht, falls eine solche vorhanden ist.
          • Sollte die Fluglinie, die den Flug durchführt, nicht VUELING sein, kann der Passagier seine Beschwerde oder Reklamation an jede von ihnen richten. Der Vertragspartner ist diejenige Gesellschaft, die auf dem Ticket oder dem Anschlussticket erscheint.
          • Jeder gerichtliche Anspruch muss innerhalb von maximal zwei Jahren ab der Ankunft des Flugzeugs oder ab dem Tag, an dem es hätte ankommen müssen, vorgelegt werden.
  • 13.2
    Körperliche Verletzungen
  • VUELING haftet für Schäden, die vom Passagier im Fall von Tod oder Verletzungen oder irgendwelchen anderen körperlichen Schäden erlitten werden, wenn der Unfall, der den erlittenen Schaden verursachte, an Bord des Flugzeugs oder während einem der Ein- oder Aussteigvorgänge der Passagiere in dem Sinn und Umfang erfolgte, der in der Verordnung 2027/97 (geändert durch Verordnung 889/2002) und dem Montrealer Übereinkommen vom 28. Mai 1999 festgelegt ist, und unbeschadet der Haftungsausschlüsse von VUELING in dem Fall, dass (i) der Tod, die Verletzungen oder irgendeine andere körperliche Schädigung sich auf den gesundheitlichen, körperlichen oder geistigen Zustand des Passagiers zurückzuführen sind, der vor dem Einsteigevorgang der Passagiere bestand; oder (ii) wenn der Schaden von der Nachlässigkeit des Passagiers oder seinen Gesundheitszustand vor dem Einsteigen ins Flugzeug verursacht oder gefördert wurde.
  • Für die Haftung im Falle von Verletzungen oder Tod des Passagiers besteht keine finanzielle Begrenzung. Für die Schäden bis zu einem Höchstsatz von 113.100 Sonderbeziehungsrechten pro Passagier kann die Fluggesellschaft keine Entschädigungsansprüche anfechten. Über dem genannten Betrag kann die Fluggesellschaft einen Anspruch nur dann anfechten, wenn sie nachweisen kann, dass ihrerseits keine Nachlässigkeit oder andersartige Fehler vorliegen.
  • Der Betrag, der zurückerstattet werden kann, muss die Wiedergutmachung des Schadens abdecken, so wie dies in einer freundschaftlichen Vereinbarung ohne Streitverfahren entsprechend eines sachkundigen Gutachterbeschlusses oder eines zuständigen Gerichts festgelegt wird.
  • VUELING entschädigt den Passagier für die wiederherstellbaren Schäden nur in mit dem Anteil, der alle Zahlungen übersteigt, die er von irgendeiner öffentlichen sozialen Versicherungseinrichtung oder einer ähnlichen Institution erhalten hat.
  • VUELING behält sich das Recht vor, gegen Dritte vorzugehen, einschließlich der Rechte auf Beihilfe und Entschädigung usw.
  • Im Falle von Tod, Verletzungen oder körperlichen Schäden infolge eines Flugunfalls, wird der/den Person/en mit Recht auf Entschädigung dann, wenn sie bekannt ist/sind, eine Vorauszahlung angeboten, um ihre sofortigen Bedürfnisse abzudecken, die proportional den entstandenen Nachteilen entspricht. Im Todesfall darf diese Vorauszahlung nicht unter 16.000 Sonderbeziehungsrechten pro Passagier liegen. Die Vorauszahlung erfolgt innerhalb von fünfzehn (15) Tagen nach der Feststellung der Identität der Person/en mit Recht auf Entschädigung, stellt keinerlei Anerkennung der Verantwortung dar und ist von dem definitiv aufgrund der Haftung zu bezahlenden Betrag gemäß dem vorliegenden Abschnitt abzuziehen, ist jedoch außer in den Fällen, die in Art. 20 des Montrealer Übereinkommens oder dann, wenn kein Entschädigungsrecht vorlag, nicht zurückzuerstatten.
  • Alle Ansprüche müssen spätestens innerhalb von zwei Jahren ab der Ankunft des Flugzeugs oder dem Termin, an dem es hätte ankommen müssen, präsentiert werden.

 

14.
Datenschutz

Bezüglich der während des Buchungsvorgangs von Produkten erhobenen Benutzerdaten ist Vueling Eigentümer der Datei, die die von den Benutzern angegebenen personenbezogenen Daten enthält. Vueling verpflichtet sich zur Erfüllung seiner Geheimhaltungspflicht personenbezogener Daten und zum vertraulichen Umgang mit denselben und ergreift deshalb die notwendigen Maßnahmen, um unrechtmäßige Veränderung, Verlust, Verarbeitung oder Zugang zu verhindern, jederzeit eingedenk des Stands der Technik gemäß den Bestimmungen des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten, das in Spanien jeweils zur Anwendung kommt. Der Benutzer akzeptiert, dass die personenbezogenen Daten, die er jeweils zur Erbringung jedweder unserer Dienstleistungen angibt, sowie jene Daten, auf die Vueling als Folge des Navigierens, für Anfragen und Anmeldungen oder der Benutzung der Dienste zugegriffen hat, in eine automatische Datei aufgenommen werden, deren Inhaber Vueling ist. Diese werden zur Erbringung der jeweiligen Dienstleistung genutzt, insbesondere zur: (i) Reservierung eines Sitzplatzes und zur Bestätigung der Buchung durch den Transportunternehmer; (ii) Erbringung und Abwicklung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Direktverkauf; (iii) Erleichterung des Einwanderungs- und Einreisevorgangs; (iv) Erfüllung der Anforderungen im Zusammenhang mit der Buchhaltung, Rechnungsstellung und Rechnungsprüfung des Transportunternehmers; (v) Überprüfung von Kreditkarten und anderen Arten der Kartenzahlung; (vi) Erfüllung der Sicherheits-, Verwaltungs- und rechtlichen Anforderungen des Transportunternehmers; (vii) zum Ergreifen der entsprechenden Maßnahmen im Falle des Nachweises einer jeglichen Verletzung der Sicherheitsvorkehrungen im Internet von Vueling; und (viii) zur Überprüfung, Aufrechterhaltung und Entwicklung statistischer Systeme und Analysen sowie zur Bekanntmachung, auch auf elektronischem Wege, von jeglicher Information und Werbung über weitere Produkte und Dienstleistungen, Angebote und Neuheiten bzw. andere Informationen von Vueling, die für Sie von Interesse sein könnten. Speziell die übermittelten Newsletter enthalten Produkte, die von Vueling oder mit ihm zusammenarbeitenden Unternehmen angeboten und betrieben werden. Falls Sie auf elektronischem Wege keine Werbemitteilungen erhalten möchten, können Sie sich jederzeit an Vueling richten, und zwar über folgende E-Mail-Adresse lopd@vueling.com. Der Benutzer ist in jedem Fall für die Richtigkeit der gemachten Angaben verantwortlich und verpflichtet sich, Vueling jegliche Änderung derselben mitzuteilen. Vueling behält sich das Recht vor, alle Benutzer von den registrierten Services auszuschließen, die falsche Angaben gemacht haben, unbeschadet der übrigen rechtlichen Folgen, die daraus hervorgehen. Zuletzt wird der Benutzer darüber in Kenntnis gesetzt, dass er zur Ausübung seines Rechts auf Zugriff, Berichtigung, Widerspruch und Löschung eine entsprechende schriftliche Mitteilung an die Postadresse von Vueling Airlines, S.A. richten kann. (Rechtsabteilung), Parque Empresarial Mas Blau II, Plaza Pla de l’Estany nº 5, 08820 El Prat de Llobregat (Barcelona).


15.
Haftung für Verspätungen

Im Verspätungsfalle des Passagiers ist VUELING für die erlittenen Schäden haftbar, wenn sie als Fluggesellschaft nicht alle zumutbaren Maßnahmen getroffen hat, um den Schaden zu vermeiden oder wenn es ihr nicht möglich war, diese Maßnahmen zu treffen, mit einer Grenze von 4.694 Sonderbeziehungsrechten pro Passagier.

 

16.
Zusätzliche eigene und fremde Serviceleistungen

VUELING verfügt über ein umfangreiches Angebot an zusätzlichen Dienstleistungen, die den Fluggästen während des Buchungsprozesses zur Verfügung gestellt werden und es diesen ermöglichen, ihr Angebot nach Wunsch zusammenzustellen.

VUELING hat mit dritten Firmen Vereinbarungen getroffen, um den Passagieren andere Dienstleistungen anzubieten, die sich nicht im Rahmen de Luftbeförderung befinden, wie z. B. Hotelbuchungen, Aktivitäten oder Autovermietung. In diesen Fällen und im Zusammenhang mit den Dienstleistungen, die vom Passagier zusätzlich zum Flug gebucht werden, gelten ausschließlich die Geschäftsbedingungen der Dritten, die diese Dienstleistungen erbringen und VUELING übernimmt keinerlei Haftung für eine Nichterfüllung derselben bei der Erbringung der bewussten zusätzlichen Dienstleistungen.

 

17.
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Kein Vertriebsmitarbeiter, Angestellter oder Vertreter der Fluggesellschaft ist ermächtigt, irgendeine der Bestimmungen im vorliegenden Vertrag zu ändern oder darauf zu verzichten.

Der vorliegende Vertrag wird vom Passagier in elektronischer Form gespeichert.

Wenn eine der Klauseln oder Bestimmungen des vorliegenden Vertrages als rechtswidrig oder nichtig erklärt wird, bleibt der Vertrag dennoch mit seinen übrigen Klauseln gültig.

 

18.
Recht und gerichtliche Zuständigkeit

Unbeschadet der Bestimmungen in der gültigen Gesetzgebung richten sich die vorliegenden Allgemeinen Transportbedingungen nach den spanischen Gesetzen.

Alle eventuell entstehenden Meinungsverschiedenheiten im Zusammenhang mit den vorliegenden Allgemeinen Transportbestimmungen unterliegen der "nicht exklusiven Rechtsprechung" der spanischen Gerichte.


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Bevor Sie den Vorgang fortsetzen, müssen Sie die Anzahl der reisenden Passagiere auswählen.
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